Ist Glück „machbar“?
N.N. · Psychiatrische Praxis · 2018 · Heft S 01 S 01 · S. S10-S14
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Psychiatrie und Psychotherapie machen es sich u. a. zur Aufgabe, Menschen die Erfahrung von Glück zu ermöglichen. Insofern hängt ihre Existenzberechtigung an der – wie immer begrenzten – „Machbarkeit“ von Glück. Eine solche „Machbarkeit“ ist in der Geschichte der Philosophie und Psychologie immer wieder infrage gestellt worden. Der Beitrag diskutiert 4 Argumente, die gegen eine „Machbarkeit“ von Glück vorgebracht worden sind: das „Glücksparadox“, die irreduzible Subjektivität von Glück, die Variabilität der Glücksvorstellungen und die Theorie der vollständigen genetischen Determiniertheit des Glü…