Motorische Komplikationen bei Morbus Parkinson: Subthalamische Stimulation plus medikamentöse Therapie wirken besser auf das Verhalten als medikamentöse Therapie allein.
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2018 · Heft 07 · S. 394-395
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Dopaminersatztherapie (DET) und die subthalamische tiefe Hirnstimulation (THS) sind etablierte Therapieformen für die Behandlung motorischer Komplikationen bei M. Parkinson (MP). Kontroverse Berichte über damit verbundene Verhaltensstörungen verunsichern jedoch hinsichtlich der Wahl der geeigneten Therapie. Das Ziel einer Studie aus Frankreich bestand darin, Verhaltensänderungen bei MP-Patienten zu bewerten, die entweder eine kombinierte Behandlung aus THS plus medikamentöse Therapie oder eine alleinige medikamentöse Therapie erhielten. Die Kombinationstherapie stellte sich dabei als überlegen heraus.