Verzögerte Kohlenmonoxidenzephalopathie
Iris Lettow, Anna Hoffmann, Hartmut Peter Burmeister, Rudolf Toepper · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2018 · Heft 06 · S. 342-347
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kohlenmonoxid-Vergiftungen sind weltweit häufige Intoxikationen, bei denen das Spektrum der Symptome von leichten Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zum Tod reicht. Wenig bekannt ist die verzögerte Kohlenmonoxidenzephalopathie, die mit einer Latenz von 2–40 Tagen nach dem Initialereignis auftreten kann. Häufige klinische Manifestationen sind dabei Bewegungsstörungen, kognitive- oder affektive Störungen. Dieser Artikel beschreibt exemplarisch den Fall eines Patienten mit einer akzidentellen Kohlenmonoxidvergiftung mit verzögert auftretender Enzephalopathie. In der anschließenden Übersichtsarbeit…