Palliative chirurgische Therapieoptionen beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom
Friederike Haidl · Aktuelle Urologie · 2018 · Heft 05 · S. 405-411
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung LHRH-Analoga oder Antagonisten stellen das Mittel der Wahl beim metastasierten Prostatakarzinom dar. Trotz anfänglich meist guten Ansprechens hat diese Therapie nur einen palliativen Charakter und führt unweigerlich nach durchschnittlich 1,5 bis 2,5 Jahren zur Entwicklung eines kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (KRPCA). In diesem Fall stehen neben der klassischen Taxan-basierten Chemotherapie, die sekundäre Hormonablation mit Enzalutamid und Abirateron, Sipuleucel T sowie Radium 223 als neuere Therapieverfahren zur Verfügung. Aufgrund der dadurch – je nach Therapieansprechen – verlängerten…