Mikroglia bei Schizophrenie
N.N. · Nervenheilkunde · 2014 · Heft 11 · S. 773-779
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Pathophysiologie der Schizophrenie spielen die Mikrogliazellen eventuell die entscheidende Rolle. Frühe Reize in der Embryonalzeit und degenerative Veränderungen führen zu einer Mikrogliaaktivierung, die durch die neurotoxischen Eigenschaften zu einer Rarifizierung der synaptischen Verbindungen frontotemporal und zur Neuropilreduktion führen könnte. In dem inflammatorischen PolyI:C-Tiermodell der Schizophrenie konnte diese Mikrogliaaktivierung gut nachvollzogen werden, mit einem zeitlichen Höhepunkt in der späten Jugendzeit bzw. im jungen Erwachsenenalter. Wie genau die Mikrogliaaktivierun…