Mikroglia als Vermittler immuno-logischer Aspekte der Depression
N.N. · Nervenheilkunde · 2014 · Heft 11 · S. 780-789
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Immunaktivierung geht häufig mit Verhaltensänderungen (sickness behavior) einher, die Teil der unspezifischen Immunantwort sind, über inflammatorische Zytokine gesteuert werden und durch veränderte Priorisierung von Aktivitäten zur erfolgreichen Immunabwehr beitragen. Bei chronischer Immunaktivität kann sich aus diesen Verhaltensänderungen ein depressives Syndrom entwickeln. Dieser Zusammenhang wurde anhand humaner Modelle (immunaktivierende Behandlung mit Interferon-alpha) bestätigt. Umgekehrt finden sich erhöhte Immunparameter auch bei primär depressiven Patienten und Studien zeigten antid…