Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen
N.N. · Arthritis und Rheuma · 2018 · Heft 04 · S. 258-264
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einflüsse der Ernährung auf das Risiko, eine rheumatische Erkrankung zu entwickeln, sind in erster Linie für die rheumatoide Arthritis (RA), in geringerem Maße auch für Spondyloarthritiden (SpA) und entzündliche Bindegewebserkrankungen gesichert. Die Inzidenz der RA ist mit kindlicher Unterernährung und niedrigem Geburtsgewicht assoziiert, die der SpA mit der Dauer des Stillens im Säuglings-alter. Einzelne Nahrungskomponenten wie Seefisch mit hohem Fettgehalt, Zitrusfrüchte oder geringe Alkoholmengen können protektiv auf das RA-Risiko wirken. Raucher haben ein per se deutlich erhöhtes Risiko für…