EKT bei depressiven Störungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2018 · Heft 09 · S. 611-616
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Elektrokrampftherapie oder Elektrokonvulsionstherapie (EKT) gilt bei der Behandlung depressiver Störungen nicht nur als Routinetherapie, sondern bei schweren oder therapieresistenten oder wahnhaften Depressionen als Therapie der Wahl. Aufgrund bestehender Vorurteile und Stigmatisierungen ist die EKT in dieser Indikation in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrieländern immer noch massiv unterrepräsentiert, obwohl sie mittlerweile ein modernes, sicheres, nebenwirkungsarmes und gut verträgliches Verfahren darstellt. In diesem Übersichtsartikel werden auch die Indikationen für schizodepres…