Progesteron und synthetische Gestagene differieren in ihrer Wirkung auf die Proliferation von benignen und malignen humanen Brustzellen
AO Mueck, E Krämer, H Seeger · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2006 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Proliferation humaner Brustzellen wird durch Sexhormone reguliert. Epidemiologische Studien weisen daraufhin, dass die Gestagenzugabe zu einer Estrogen-Ersatz-Therapie eher negative Einflüsse auf die Brustzellkarzinognese hat. Allerdings ist noch offen, ob alle Gestagene gleichartig auf die Brustzellen wirken. Methodik: MCF10A Zellen (humane epitheliale, Estrogen- und Progesteronrezeptor negative, normale Brustzellen) wurden für 7 Tage inkubiert mit Progesteron (P), Medroxyprogesteronacetat (MPA) und Norethisteron (NET) in den Konzentrationen 1 nM, 10 nM, 100 nM und 1000 nM und in Gegenwart ei…