Myelodysplastische Syndrome
N.N. · Der Klinikarzt · 2018 · Heft 09 · S. 404-411
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind Knochenmarkerkrankungen einer klonal entarteten hämatopoietischen Stamm- oder Progenitorzelle, die zu einer ineffektiven Hämatopoiese führen und mit einem erhöhten Risiko für einen Übergang in eine akute myeloische Leukämie einhergehen. MDS treten meist im höheren Lebensalter auf und haben einen individuell sehr unterschiedlichen Krankheitsverlauf. Mittels einer zytologischen, zytogenetischen und histologischen Untersuchung des Knochenmarks wird die Diagnose gestellt. Patienten mit Niedrigrisiko erhalten in palliativer Intention unter anderem Transfusionen m…