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Depression oder gesundes Leiden? Die Bedeutung der Psychopathologie in der Diagnostik psychischer Erkrankungen

N.N. · Die Psychiatrie · 2017 · Heft 03 · S. 136-142

Dokument
1189760
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Die Psychiatrie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 03 / 2017
Jahrgang 14
Seiten
136-142
Erschienen: 2017-07-01 00:00:00
ISSN
1614-4864

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Erkennung und diagnostische Einordnung depressiver Störungen erfordert besondere Fachkenntnis, da depressiv Kranke unterschieden werden müssen von Gesunden mit schlechter Stimmung. Die diagnostischen Algorithmen nach ICD-10 oder DSM5 sind dafür nicht geeignet, da die Diagnosedefinition im Wesentlichen auf dem obligaten Leitsymptom der depressiven Verstimmung aufbaut, während die fakultativen Zusatzsymptome unspezifisch sind und diagnoseübergreifend vorkommen und nur zur Bestimmung der aktuellen Syndromschwere dienen. Damit ist das Kernproblem in der Diagnostik depressiver Störungen die psycho…

Schlagworte

Differentialdiagnostik Gesundheit Funktionsstörungen psychische Störung Differential diagnosis health impairment of functions mental health Diagnostik Aufmerksamkeit Algorithmen Depression Die Psychiatrie