Postpartale psychische Erkrankungen
N.N. · Die Psychiatrie · 2017 · Heft 04 · S. 234-238
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Mutterschaft und die Beziehung zum Kind prägen das klinische Bild postpartaler psychischer Erkrankungen. Die Defizite der Mutter-Kind-Beziehung können die affektive und kognitive Entwicklung des Kindes nachhaltig negativ beeinflussen, sie verbessern sich nicht allein durch die erfolgreiche psychiatrische Behandlung der mütterlichen Störung. In der Therapie sollten daher neben der störungsspezifischen psychiatrisch- psychotherapeutischen Behandlung die Auseinandersetzung mit der Mutterrolle sowie der Aufbau und die Unterstützung der Mutter-Kind-Beziehung weitere Schwerpunkte sein. Väter spiele…