Tianeptin
N.N. · Die Psychiatrie · 2016 · Heft 01 · S. 34-42
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neben der Katecholamin-Mangel-Hypothese der Depression hat in den letzten Jahren vermehrt die Veränderung der Stressachse (auch HPA-Achse genannt) Beachtung gefunden, zumal es eine Reihe von Beobachtungen gibt, die zeigen, dass zum einen Glukokortikoide direkt neurotoxisch, v.a. am Hippocampus, wirken können und zum anderen, dass eine erhöhte glutamaterge Transmission ebenfalls in dieselbe Richtung wirken könnte. In diese Regelmechanismen scheint auch Tianeptin, eine lange in einer Reihe von europäischen Ländern eingesetzte Substanz, die nun auch seit drei Jahren in Deutschland zur Verfügung steh…