Konversionsstörungen
N.N. · Die Psychiatrie · 2014 · Heft 03 · S. 163-174
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit funktionellen neurologischen Störungen sind nach wie vor eine häufige diagnostische und therapeutische Herausforderung in der neurologischen Praxis. Das Konzept der Konversionsstörung ist gut verankert. Die Diagnose wird anhand einer sorgfältigen klinischen Statuserhebung, zusätzlicher apparativer Untersuchungen und typischer positiver Zeichen, aber meist ohne eine explizite psychologische Begründung gestellt. Das neue DSM 5 hat zwei früher entscheidende Diagnosekriterien, nämlich das psychologische Stressor-Kriterium einerseits, das Ausschluss-Kriterium einer bewussten Simulation a…