Zerebrale und psychische Folgen sportassoziierter Schädelhirntraumata
N.N. · Die Psychiatrie · 2014 · Heft 04 · S. 263-270
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Auch leichte sportbedingte Schädelhirntraumata (SHT), inklusive Gehirnerschütterungen, können zu kurzfristigen, prolongierten und dauerhaften strukturellen und funktionellen Hirnschädigungen führen. Es besteht eine Evidenz für kumulative Schädigungsrisiken bei repetitiven Traumata. Die resultierenden Störungen betreffen kognitive, psychische und motorische Funktionen. Die strukturellen Alterationen reichen von Konnektivitätsänderungen über Fasertraktläsionen bis hin zu schwerwiegenden neurodegenerativen Prozessen. Mittels moderner Diagnoseverfahren lassen sich auch subklinische Funktionsstörungen…