Epidemiologie anorektischer und bulimischer Essstörungen
N.N. · Die Psychiatrie · 2013 · Heft 04 · S. 229-233
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Prävalenz und Inzidenz (Neuerkrankungsrate) von Anorexia nervosa (AN) nahmen ab den 1930er-Jahren bis in die 1970er-Jahre zu. Die Diagnosen von Bulimia nervosa (BN) (1980) und Binge-Eating-Störung (BES) (1994) wurden erst später eingeführt. Die Lifetime-Prävalenz für AN für junge Frauen beträgt ca. 0,5%, die für BN für junge Frauen ca. 1,5% und für BES ca. 3% für Frauen und 2% für Männer. Diese Zahlen basieren auf den DSM-IV-Kriterien. Die jährliche Inzidenzrate für AN pro 100 000 Personen in der Bevölkerung liegt bei ca. 50 bei jungen Frauen, für BN bei jungen Frauen (ausgeschlossen Zwillinge) z…