Zwangsstörungen: Prävention und Versorgungssituation
N.N. · Die Psychiatrie · 2013 · Heft 04 · S. 256-259
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach dem erst kürzlich durchgeführten Gesundheitssurvey des Robert Koch-Instituts sind Zwangsstörungen die vierthäufigste psychische Störung in Deutschland. Die Versorgungssituation ist gekennzeichnet durch lange Behandlungslatenzen und insgesamt eher niedrige Behandlungsraten sowie einen Mangel an spezialisierten Therapeuten. Die Datenlage zur Prävention ist insgesamt noch sehr gering. Präventionsstudien könnten auf frühere Erkennung und Behandlung, auf Awareness bezüglich spezifischer Behandlungsmöglichkeiten, sowie auf Rückfallprophylaxe nach erfolgreicher Therapie zielen.