Myasthenia gravis: aktuelle Antikörperdiagnostik und Aspekte zum therapierefraktären Verlauf
Stephan Wenninger, Benedikt Schoser · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2018 · Heft 09 · S. 551-558
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die erworbene Myasthenia gravis (MG) wird durch Antikörper gegen verschiedene Bestandteile der neuromuskulären Endplatte verursacht. In den meisten Fällen wird die typische belastungsabhängige Muskelschwäche durch Antikörper gegen den Acetylcholinrezeptor (AChR) verursacht, bei einem geringeren Anteil der Patienten finden sich seltenere Antikörper gegen Muskel-spezifische Kinase (MuSK) oder verwandte Proteine wie Agrin, Cortactin oder Low-Density-Lipoproteinrezeptor-verwandtes Protein 4 (LRP4). Durch fachgerechte und konsequente Behandlung kann in der überwiegenden Mehrheit der Patienten mit Acet…