Das Anti-IgLON5-Syndrom – Was ist unser aktueller Wissensstand?
Stephan Wenninger, Benedikt Schoser · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2018 · Heft 09 · S. 559-565
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Anti-IgLON5-Syndrom wurde erstmals 2014 anhand eines Patienten mit REM und Non-REM-Parasomnie beschrieben. Seitdem hat sich das klinische Spektrum um diese Erkrankung stetig erweitert. Neben den schlafassoziierten Störungen kommen bei diesen Patienten regelmäßig Hirnstammsyndrome, autonome und neuropsychiatrische Symptome sowie seltener periphere Symptome wie Faszikulationen, Muskelkrämpfe und Neuromyotonie vor. Aufgrund gesehener Tau-Ablagerungen in spezifischen ZNS-Regionen wird derzeit von einer IgLON5-vermittelten Neurodegeneration im Sinne einer Tauopathie ausgegangen, was diesem Antikör…