Management von Gefäßverletzungen bei militärischen Konflikten und Terroranschlägen
Michael Engelhardt, Kristoffer Elias, Sebastian Debus, Christoph Zischek · Zentralblatt für Chirurgie · 2018 · Heft 05 · S. 466-474
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Krieg und bei Terroranschlägen erleiden bis zu 12% aller Verwundeten schwere Gefäßverletzungen. Die Entwicklungen in der Gefäßtraumatologie sind daher eng mit den bewaffneten Konflikten des 20. und 21. Jahrhunderts verknüpft. In diesem Beitrag werden anhand der historischen Erfahrungen militärchirurgische Aspekte bei Gefäßverletzungen diskutiert und die aktuellen Standards der Militärchirurgie auf diesem Gebiet dargestellt. Während bis einschließlich zum Zweiten Weltkrieg verletzte Gefäße überwiegend ligiert werden mussten, konnte erstmals im Korea- und Vietnamkrieg ein hoher Anteil der Gefäßv…