Unilateraler dekompensierender Strabismus sursoadductorius mit und ohne Hypotrophie des M. obliquus superior – orthoptische Unterscheidungsmerkmale im Erwachsenenalter
Gabriele-Charlotte Gusek-Schneider, Nicola Kästle, Franziska Reil, Sabine Schürhoff, Tobias Engelhorn · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2018 · Heft 10 · S. 1122-1128
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einleitung Das klinische Bild des dekompensierenden Strabismus sursoadductorius (dSSA) ist keine ätiologisch homogene Entität. Eine häufige unmittelbare Ursache des dSSA ist die Hypotrophie des M. obliquus superior (HMOS). In dieser Studie werden klinische Merkmale des dSSA mit und ohne HMOS verglichen. Patienten und Methoden Es wurden 25 konsekutive Patienten im Alter von 14 – 69 Jahren (Median 43 Jahre) in die Studie eingeschlossen, 14 mit im 3-T-MRT erwiesener HMOS (Gruppe 1), 11 ohne HMOS (Gruppe 2). Die HMOS war definiert durch eine Minderung des mediolateralen (ML) Durchmessers und der anha…