Kasuistik Meningokokken-Sepsis: Behandlung von hämorrhagischen Hautläsionen mit einem Octenidin-haltigen Wundgel
Schmid, S.; Hintner, M.; · Wundmanagement, Wiesbaden · 2010 · Heft 7 · S. 177 bis 179
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der vorliegende Fall beschreibt die Nach Versorgung der Hautläsionen eines Meningokokken-Sepsis-Patienten in der Universitätsklinik Innsbruck. Die großflächigen Nekrosen wurden chirurgisch debridiert und sollten anschließend mittels Mesh-Graft-Plastik gedeckt werden. Beläge und die hohen Keimbelastungen in den Wunden verzögerten diesen Eingriff. Durch die Umstellung der Wundversorgung auf ein Octenidin-haltiges Wundgel (octenilin-) konnten saubere, keim reduzierte Wundverhältnisse hergestellt werden, die Voraussetzung für eine nachfolgende Hauttransplantation waren.