Kriteriumsvalidität der deutschsprachigen Version der CES-D in der Allgemeinbevölkerung
Josef S. Baumgartner, Miriam van den Nest, Fabian Friedrich, Rainer W. Alexandrowicz, Johannes Wancata · Psychiatrische Praxis · 2018 · Heft 08 · S. 434-442
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ziel der Studie Bisher gibt es keine Studien zur Kriteriumsvalidität der deutschen Version der CES-D in der Allgemeinbevölkerung. Methodik Für 508 Personen aus Österreich wurden die CES-D mit ICD-Diagnosen basierend auf einem SCAN-Interview verglichen. Ergebnisse Die gesamte Diskriminationsfähigkeit für beide Geschlechter betrug 0,836 (Receiver Operating Characteristics). Bei einem optimalen Cut-off (9/10) fand sich eine Sensitivität von 81,1 % und eine Spezifität von 74,3 %. Schlussfolgerung Die CES-D zeigt eine ausreichende Kriteriumsvalidität sowohl für Männer als auch Frauen.