Rätselhafte Bradykardie auf dem Bürgersteig – spinaler Schock nach Fenstersturz
Christian Paul, Wolfgang Wetsch, Robert Stangl · Der Notarzt · 2018 · Heft 05 · S. 243-246
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die wesentliche Gefahr einer Verletzung der Halswirbelsäule (HWS) besteht in der Gefahr der Schädigung des Rückenmarks. Diese äußert sich in Abhängigkeit von der Höhenlokalisation in sensorischen und motorischen Ausfällen distal der Schädigung. Sind vegetative Fasern verletzt, kann es zum spinalen Schock mit der klassischen Konstellation Hypotension und Bradykardie kommen. Neben der Volumengabe kommen ggf. auch vasoaktive Substanzen zum Einsatz, um das Herzzeitvolumen und somit auch die Perfusion des Rückenmarks zu erhalten. Die Entwicklung eines spinalen Schocks kann durch engmaschige Kreislaufk…