Sind die „kleinen Atemwege“ der Schlüssel zum Verständnis von Pathophysiologie und Therapieeffizienz chronisch obstruktiver Atemwegserkrankungen?
O. Hildebrandt, N. Koehler, K. Sohrabi · Pneumologie · 2018 · Heft 11 · S. 790-796
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die vorliegende Übersichtsarbeit vermittelt Informationen über die Bedeutung der „kleinen Atemwege“ hinsichtlich der Pathogenese chronisch obstruktiver Atemwegserkrankungen, insbesondere der COPD. Die Verzweigungen der Bronchien werden in Generationen eingeteilt. Bis zu den Bronchioli terminales hat das Bronchialsystem eine vorwiegende Luftleitungsfunktion (Generationen 0 – 16), mit den Bronchioli respiratorii beginnt die eigentliche Respirationszone (Generationen 17 – 23). Nach heutigem Wissen sind insbesondere die kleinen Atemwege mit einem Durchmesser < 2 mm von pathogenetischer Bedeutung, zum…