Optische Kohärenztomografie bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems
Athina Papadopoulou, Frederike Cosima Oertel, Hanna Zimmermann, Oliver Zeitz, Alexander U. Brandt, Friedemann Paul · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2018 · Heft 11 · S. 1242-1258
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Inflammatorische, degenerative und tumoröse Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) gehen häufig mit Veränderungen am Augenhintergrund und Sehstörungen einher. Mit der optischen Kohärenztomografie (OCT) hat erstmals eine Methode Einzug in das neuroophthalmologische Methodenspektrum gehalten, die das strukturelle Korrelat dieser Sehstörungen quantitativ und für den klinischen Alltag praktikabel erfassen kann. Das auf Interferometrie beruhende, nicht invasive Verfahren ist in der Lage, hochaufgelöste Volumenaufnahmen der Retina aufzunehmen und die Dicke bzw. das Volumen einzelner Schichten d…