Mit klinischer Elektrophysiologie hinter die Netzhaut
Michael B. Hoffmann, Sven P. Heinrich, Hagen Thieme, Khaldoon O. Al-Nosairy · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2018 · Heft 11 · S. 1229-1234
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Elektrophysiologische Ableitungen von Netzhaut und Kortex sind zielführend, um auch postretinale Schädigungen im Rahmen ophthalmologischer und neuroophthalmologischer Diagnostik aufzudecken. Dabei dienen Musterelektroretinogramme (PERG) der Überprüfung der retinalen Ganglienzellen und visuell evozierte Potenziale (VEP) der Überprüfung der Sehbahn in ihrer Gesamtheit. Sie unterstützen damit die objektive Funktionsüberprüfung der Sehbahn sowie die Differenzialdiagnostik. Während konventionelle elektrophysiologische Verfahren nur bedingt geeignet sind, lokale gesichtsfeldspezifische Defekte aufzudec…