Pathophysiologie und Therapie der Osteogenesis imperfecta
N.N. · Osteologie · 2018 · Heft 04 · S. 194-199
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Osteogenesis imperfecta (OI) ist die häufigste angeborene Skeletterkrankung im Kindes- und Jugendalter. Sie beruht in den meisten Fällen auf Mutationen, die die Kollagensynthese beeinträchtigen. Bei sehr unterschiedlichen Verlaufsformen besteht keine klare Genotyp-Phänotyp-Korrelation. Führendes Symptom sind rezidivierende Frakturen bei inadäquaten Traumata, aber auch extra-skelettale Symptome wie eine Muskelhypotonie oder Schwerhörigkeit gehören dazu. Die Therapie beinhaltet orthopädisch/chirurgische Maßnahmen zur Frakturversorgung und Korrektur von Deformierungen. Die medikamentöse Behandlu…