Hemiballistisch-choreatiforme Bewegungsstörung durch eine nicht-ketotische Hyperglykämie
Manuel Dafotakis · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2019 · Heft 03 · S. 203-206
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einleitung Eine nicht-ketotische Hyperglykämie kann über eine Affektion der Basalganglien zu einer hemiballistisch-hemichoreatischen Bewegungsstörung führen. Anamnese Ein 68-jähriger Patient stellte sich mit einer subakut aufgetretenen und schmerzlosen hemiballistisch-choreatischen Bewegungsstörung vor. Untersuchungen und Diagnose Eine erweiterte laborchemische und bildgebende Diagnostik konnte bei einem HbA1c von 16,4 %, negativen Ketonkörpern im Urin sowie charakteristischem MR-grafischem Nachweis eines hyperintensen Striatums in der T1-Wichtung die Diagnose einer nicht-ketotischen Hyperglykämi…