Die Häufigkeit von Depressionsdiagnosen nach Versichertengruppen im Zeitverlauf – eine Routinedatenanalyse der Jahre 2006–2015
Kristina Kuhlmann, Sveja Eberhard · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2019 · Heft 02 · S. 72-80
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und gehen mit erheblichen Einschränkungen der Funktionsfähigkeit sowie der Lebensqualität einher. Während sich in Surveydaten des Robert Koch-Instituts keine Steigerungen der Depressionsprävalenzen im Zeitverlauf zeigen, belegen Daten der Sozialversicherungsträger eine wachsende gesellschaftliche Bedeutung. Als einer der Gründe für die Zunahme von Depressionsdiagnosen werden vielfach die sich verändernden Arbeitsbedingungen angeführt. Ziel der vorliegenden Analyse war die Betrachtung der Häufigkeit von Depressionsdiagnosen (administr…