CareLit Fachartikel

Zur Kommunikationsstruktur von Gefährdungssituationen – PART II: „Simulation und Reduktion von Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie“ (SRZP)

Marco Radovic · Psychiatrische Praxis · 2019 · Heft S 01 S 01 · S. S21-S28

Dokument
1194187
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Marco Radovic
Ausgabe
Heft S 01 S 01 / 2019
Jahrgang 46
Seiten
S21-S28
Erschienen: 2019-03-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Durch welche Kommunikationsweisen von Therapeuten und Patienten können psychiatrische Gefährdungssituationen hinsichtlich ihrer (Un-)Ähnlichkeit unterschieden werden? Explorative Cluster- und Diskriminanzanalysen des Datenmaterials (Kommunikationsprofile aus Filmanalysen – vgl. Teil I) führen zu mindestens fünf Situationstypen. Die berechnete Diskriminanzfunktion mit 18 Prädiktorvariablen kann 96,3 % aller Situationen korrekt klassifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass und wie psychiatrische Gefährdungssituationen mittels sprachhandlungsbezogener Methoden differenziert werden können.

Schlagworte

Zwangsmaßnahme Gefährdungssituation Kommunikationsstruktur quantitative Klassifikation Sprechaktprofil coercive measure jeopardizing situation structure of communication quantitative classification speech act profile Psychiatrie Psychiatrische Praxis