Fallstudie: Entwicklung von symbolischen Alternativen zur physischen Zwangsanwendung in Gefährdungssituationen – PART IV: „Simulation und Reduktion von Zwangsmaßnahmen in der Psyc…
Ullrich Ahrens, Jens Haage, Thomas Luzycki, Susanne Milark · Psychiatrische Praxis · 2019 · Heft S 01 S 01 · S. S38-S49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Insgesamt 38 Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger haben mithilfe von Videoaufzeichnungen von psychiatrischen Gefährdungssituationen eine Zwang vermeidende Alternative, die sogenannte „Hilfs-Ich-Strategie“ (HIS) entwickelt. In dieser Fallstudie zeigen sich im empirischen Vergleich zwischen Zwangsanwendung (Fixierung) und Alternativstrategie (HIS) signifikante Differenzen in den Kommunikationsprofilen. Die zugehörige Ethnotheorie der Krankenpflegenden zu HIS enthält folgende Merkmale: Formen des HIS, Wirkfaktoren, Patienten-, Situations- und Teamvoraussetzungen.