Das Merkelzellkarzinom: Ätiopathogenese und Management
R. Houben, D. Schrama, M. Goebeler, A. Gesierich, B. Schilling · Aktuelle Dermatologie · 2019 · Heft 01/02 · S. 60-66
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Merkelzellkarzinom (MCC) ist ein seltenes Malignom mit neuroendokriner Differenzierung, an dem v. a. ältere und immunsupprimierte Patienten erkranken. Die Inzidenz des Tumors nimmt weiter zu; die Prognose ist mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von 0 – 18 % im Stadium III und IV schlecht. Ein Zusammenhang mit dem Merkelzell-Polyoma-Virus oder einer vermehrten UV-Exposition gelten als gesichert. Das MCC präsentiert sich als solitärer, derber, kuppelförmiger, schnell wachsender Tumor. Die Diagnose wird mittels histologischer und immunhistochemischer Untersuchungen gestellt. 2017 wurde von der UIC…