Perforation als Spätkomplikation nach endoskopischer Vollwandresektion eines Rezidivadenoms im Colon sigmoideum
Susanne M. Hürtgen, Georg Schmitz, Karsten Junge, Elisabeth Breuer · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2019 · Heft 02 · S. 156-159
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die endoskopische Vollwandresektion findet ihre Anwendung unter anderem bei kolorektalen Polypen, die aufgrund von Vernarbungen ein negatives Lifting aufweisen und sich deshalb mittels konventioneller endoskopischer Mukosaresektion nicht abtragen lassen. Die endoskopische Vollwandresektion kann dabei mithilfe spezieller Instrumente, wie dem full-thickness resection device (FTRD®), risikoarm in einem Funktionsschritt ausgeführt werden. Die in der Literatur beschriebenen Hauptrisiken sind Blutungen sowie Perforationen. Bei den bisher beschriebenen Perforationen konnten vorangegangene Gerätedefekte…