CareLit Fachartikel

Depressionsbehandlung kann langfristig kardiales Outcome nach Infarkt verbessern

N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2019 · Heft 02 · S. 88

Dokument
1195208
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 02 / 2019
Jahrgang 87
Seiten
88
Erschienen: 2019-02-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Patienten nach akutem Koronarsyndrom (ACS) erleiden nicht selten zusätzlich eine Depression. Die Frage, ob eine medikamentöse Behandlung der Depression auf lange Sicht neben dem Affekt auch das kardiovaskuläre Outcome verbessert, konnte bisher nicht eindeutig beantwortet werden. In einer kürzlich im JAMA publizierten Langzeitanalyse einer Therapiestudie mit Escitalopram zeigte sich nun ein signifikanter Vorteil der antidepressiven (Kurzzeit-) Therapie: Noch beinahe acht Jahre später war die MACE-Rate der Patienten signifikant reduziert.

Schlagworte

Depression Affekt Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie