Präoperative Anämie: Bedeutung, Diagnostik und Therapie
Lutz Kaufner, Christian von Heymann · Transfusionsmedizin · 2019 · Heft 01 · S. 18-23
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die präoperative Anämie, definiert durch ein Unterschreiten eines präoperativen Hämoglobinwerts (Hb-Wert) von 12 g/dl für Frauen und 13 g/dl für Männer, stellt mit einer Prävalenz von 25 – 30% der Patienten vor einem elektiven operativen Eingriff einen unabhängigen Risikofaktor für perioperative Transfusion, Morbidität und Mortalität dar. Nach einer Metaanalyse in der S3-Leitlinie „Präoperative Anämie“ besteht für präoperativ anäme Patienten vor elektiven kardiochirurgischen und nicht kardiochirurgischen Eingriffen sowohl ein signifikant erhöhtes Risiko, perioperativ zu versterben, als auch, peri…