Schwangerschaftsbegleitende Behandlung bei hereditärer Dysfibrinogenämie nach wiederkehrendem Schwangerschaftsverlust
Robert Zimmermann, Julia Peisl, Christoph Geisen, Stephanie Körber, Susanne Achenbach, Holger Hackstein · Transfusionsmedizin · 2019 · Heft 01 · S. 24-28
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Dysfibrinogenämie kann zu Blutungen oder Thrombosen sowie zu Geburtskomplikationen führen. Letztere beinhalten frühzeitige Schwangerschaftsverluste, Blutungen, vorzeitige Plazentaablösung und Thrombosen. Es gibt nur wenige Fallberichte mit Behandlungsempfehlungen für Schwangerschaften bei betroffenen Frauen. Wir berichten über eine inzwischen 34-jährige Frau, bei der es zwischen 2013 und 2015 zu 4 aufeinanderfolgenden Frühaborten kam. Bei der Vorstellung in unserer Ambulanz berichtete die Patientin von einer Neigung zu Blutergüssen, aber keine weiteren Blutungen und keine thromboembolischen…