Sclerostin-Antikörper als neue Therapieoption der Osteoporose
Simon Sebastian · Osteologie · 2019 · Heft 01 · S. 29-33
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Romosozumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper gegen Sclerostin, der inhibierend auf die Osteogenese in Osteoblasten wirkt. Der Antikörper hat sowohl anabole als auch antiresorptive Eigenschaften. Bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose senkt Romosozumab die Inzidenz sowohl von vertebralen, als auch von non-vertebralen Frakturen und erhöht nicht nur die Knochenmineraldichte und die Parameter der Knochenneubildung, sondern senkt ebenfalls die Parameter der Knochenresorption. Auch bei Männern kann biochemisch eine gesteigerte Knochenneubildung und eine Zunahme der Knochenmineraldicht…