Teriparatid – Das molekulare und klinische Profil bei der Therapie der Osteoporose
Sigrid Müller-Deubert, Regina Ebert · Osteologie · 2019 · Heft 01 · S. 21-27
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung PTH und PTHrP fördern situationsabhängig Knochenformation, -umbau und -abbau. Sie binden an den PTH Rezeptor Typ 1 (PTH1R) auf Osteoblasten, Osteozyten und T-Zellen und vermitteln Genregulation. Kurze Pulse wirken anabol, chronische Stimulation wirkt stark katabol. Teriparatid ist von PTH abgeleitet (Aminosäuren 1–34) und induziert Knochenformation, die durch mechanische Belastung auch an instabilen Stellen verstärkt wird. Klinische Endpunkte sind Zunahme an Knochenmasse und -struktur und deutliche Reduktion der Frakturrate der Wirbelkörper und – mit geringerer Effizienz – der non-vertebralen Fra…