55-jähriger Mann mit progredientem Hörverlust und Gangstörung
Michael Mull · Klinische Neurophysiologie · 2019 · Heft 01 · S. 43-44
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein 55 jähriger Bahnbeamter stellte sich in der Ambulanz aufgrund einer sich seit 3 Jahren schleichend entwickelnden Gangstörung vor. Im Vordergrund stünde eine fehlende Koordination beim Gehen; seiner Arbeit als Zugführer könne er kaum noch nachgehen und er sei seit einem halben Jahr krankgeschrieben „wegen Rücken“. Daneben habe er eine Hörminderung bemerkt und leide immer wieder unter nackenbetonten Kopfschmerzen. Körperlich habe er abgebaut. Zudem sei eine Depression festgestellt worden, weshalb er Antidepressiva einnehme. Er rauche viel. Alkohol konsumiere er jedoch seit einem Jahr gar nicht mehr, früher hab…