Verbreitung und Ätiologie von kraniomandibulären Dysfunktionen (CMD) im Kindes- und Jugendalter
N.N. · Informationen aus Orthodontie & Kieferorthopädie · 2019 · Heft 01 · S. 40-49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kinder und Jugendliche sind in der zahnärztlichen Sprechstunde als CMD‑Patienten kaum anzutreffen, obwohl die Symptome bereits in diesem Alter weitverbreitet sind. Das Erstauftreten von CMD besonders bei Mädchen während der Pubertät sowie die höhere Prävalenz bei Frauen während des Reproduktionsalters lassen die hormonellen Umstellungen während der Pubertät als ätiopathogenetisch bedeutsam erscheinen. Die Mechanismen sind noch nicht klar, es scheint aber ein Mangel an frei verfügbaren Sexualhormonen während der Pubertät ausschlaggebend zu sein. Hierbei könnte es sich um ein grundlegendes Muster f…