Prävention und Behandlung von Antipsychotika-induzierten tardiven Dyskinesien
Sebastian Erbe · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2019 · Heft 04 · S. 217-224
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Tardive Dyskinesien (TD) sind immer noch häufige Langzeitfolgen einer Behandlung mit Antipsychotika. Sie sind meist irreversibel, mit einer geringeren Lebensqualität und kognitiven Defiziten assoziiert und ein Risikofaktor für erhöhte Sterblichkeit. Auch führen sie häufig zu einer weiteren Stigmatisierung der betroffenen Patienten. In der Behandlung von schweren psychiatrischen Krankheitsbildern sind Antipsychotika aber weiterhin nicht entbehrlich. Deshalb ist das Wissen insbesondere über die Prävention und die Risikofaktoren aber auch über die Behandlung von TD bei der Verordnung von Antipsychot…