Radioembolisation
N.N. · Der Nuklearmediziner · 2019 · Heft 01 · S. 21-26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Radioembolisation von Lebertumoren kombiniert eine interstitielle Strahlentherapie mit Betastrahlern mit einer arteriellen Mikroembolisation durch Glas- oder Harzpartikel. Als Radionuklid wird seit einigen Jahren 90Y und seit Kurzem auch 166Ho angewandt. Im Gegensatz zu 90Y sendete 166Ho auch Gammastrahlung aus, die für die SPECT-Bildgebung eingesetzt werden kann. Holmium ist außerdem paramagnetisch, sodass die Partikel auch in der MRT sichtbar gemacht werden können. Die Radioembolisation erfordert eine sorgfältige Planung, um Nebenwirkungen durch Partikel zu verhindern. Während in der Vergan…