CareLit Fachartikel

Heimvertrag endet stets mit Tod des PflegeleistungsempfängersBVerwG, Urt. v. 02.06.2010 - 8 C 24.09

Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement, Frankfurt · 2010 · Heft 7 · S. 79 bis 80

Dokument
119712
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 7 / 2010
Jahrgang 18
Seiten
79 bis 80
Erschienen: 2010-07-01 00:00:00
ISSN
1869-1676
DOI

Zusammenfassung

Heimverträge mit Bewohnern, die stationäre Leistungen der sozialen Pflegeversicherung erhalten, enden stets mit dem Sterbetag des Bewohners Vereinbarungen, die eine Fortgeltung des Vertrages darüber hinaus vorsehen und zur Fortzahlung des Heimentgelts bezüglich der Unterkunft und der gesondert berechenbaren Investitionskosten verpflichten, dürfen deshalb mit Leistungsempfängern der Pflegeversicherung nicht geschlossen werden und sind unwirksam. Die Klage mehrerer Heimträger gegen entsprechende heimaufsichtsrechtliche Anordnungen blieb damit auch in letzter Instanz erfolglos.

Schlagworte

PFLEGEVERSICHERUNG HEIMVERTRAG SACHSEN-ANHALT TOD ENTSCHEIDUNG HEIMTRÄGER VERTRÄGE PRAXIS Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement Frankfurt