Optogenetik – eine Chance für fortgeschrittene retinale Dystrophien
A. Swiersy, S. D. Klapper, V. Busskamp · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2017 · Heft 03 · S. 335-342
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Optogenetik nutzt genetisch modifizierte lichtaktive Proteine, um Zellen durch Licht nicht invasiv zu manipulieren. Der Prototyp dieser Proteine ist Channelrhodopsin2 (ChR2), ein unselektiver Kationenkanal. Dieser kann elektrisch erregbare Zellen durch Lichtimpulse depolarisieren. Die Kombination von Channelrhodopsin und Halorhodopsin (eNpHR), eine hyperpolarisierende lichtgetriebene Cl−-Pumpe, ermöglicht eine komplexe Modulation neuronaler Aktivität sowohl in vitro als auch in vivo. Sehr schnell stellte sich heraus, dass die Optogenetik für die Behandlung von Sehbehinderungen, die mit der De…