„Niemanden zurücklassen“ – migrierte Menschen in der Drogen- und Suchthilfe
Ralf Köhnlein · Suchttherapie · 2018 · Heft 03 · S. 119-125
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die EU-Binnenmigration und die Fluchtbewegungen der letzten Jahre stellen die deutsche Gesellschaft und Politik mit ihren Integrations- und Krisenbewältigungskompetenzen auf die Probe und gehen auch an der Drogen- und Suchthilfe und -prävention nicht spurlos vorüber. Straßensozialarbeit und niedrigschwellige Kontakt- und Beratungsstellen sind häufig die ersten und oft die einzigen Suchthilfe-Angebote, die migrierte Menschen, die Probleme mit psychoaktiven Substanzen haben, in ihrer Vielfalt, ihrer Individualität und gleichzeitig der Komplexität ihrer Problemlagen wahrnehmen und in Kontakt kommen.…