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Fallstricke bei der Diabetesdiagnostik: Wird zu lax mit Laborwerten umgegangen?

Matthias Nauck, Guido Freckmann, Ulrich A. Müller, Lutz Heinemann, Monika Kellerer, Dirk Müller-Wieland · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2018 · Heft 21 · S. 1549-1555

Dokument
1198692
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Matthias Nauck, Guido Freckmann, Ulrich A. Müller, Lutz Heinemann, Monika Kellerer, Dirk Müller-Wieland
Ausgabe
Heft 21 / 2018
Jahrgang 143
Seiten
1549-1555
Erschienen: 2018-10-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Diabetesdiagnose zeigt viele präanalytische und analytische Probleme. Nüchtern-Glukose (NG), orale Glukosetoleranztest (oGTT) und HbA1c haben Vor- und Nachteile und sind nicht gleichwertig in ihrer diagnostischen Aussagekraft. Der oGTT ist der empfindlichste Test, die Reproduzierbarkeit ist relativ niedrig (VK ± 15 %). Die NG entdeckt maximal 70 – 80 % der Patienten mit einem manifesten Diabetes. Die Glukose-Messung wird durch unsachgemäße Blutabnahme, intraindividuelle Glukose-Schwankungen, Fastendauer und Fehler beim oGTT verfälscht. HbA1c ist trotz IFCC-Standardisierung bei erlaubter Abwei…

Schlagworte

Diabetesdiagnose (prä)-analytische Probleme Plasmaglukose HbA1c oGTT diabetes diagnosis (pre)-analytic problems plasma glucose Zeigt Viele Zusammenfassung Präanalytische Analytische Probleme Nüchtern-Glukose Orale