Das Antiphospholipid-Syndrom – Eine interdisziplinäre Herausforderung
N.N. · Aktuelle Rheumatologie · 2018 · Heft 06 · S. 456-462
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist eine systemische Autoimmunerkrankung, die durch arterielle und venöse Thrombosen und/oder Schwangerschaftskomplikationen in Form von Spontanaborten und/oder Fehlgeburten definiert ist. Laboranalytisch ist das APS gekennzeichnet durch den Nachweis von Antiphospholipid-Antikörpern oder einem Lupus Antikoagulans. Antiphospholipid-Antikörper repräsentieren eine heterogene Gruppe von Autoantikörpern gerichtet gegen Phospholipid-Protein-Komplexe. Lupus Antikoagulanzien stellen eine gerinnungsaktive Untergruppe dar, in der Antikörper zu einer Verlängerung von phosp…