Antithrombotische Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit – ein Überblick über aktuelle Evidenz, Praxis und Ausblick
Christine Espinola-Klein, Holger Lawall, Martin Storck, Thomas Zeller, Sebastian Debus · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2019 · Heft 10 · S. 683-689
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist eine häufige, chronische Störung der arteriellen Durchblutung v. a. der unteren Extremitäten, wobei fibröse Plaques der Gefäßwand zu Stenosen und Thrombenbildung führen. Bei betroffenen Patienten besteht ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen im gesamten arteriellen Gefäßsystem, auch nach dortigen Eingriffen. Daher besteht Optimierungsbedarf bei der antithrombotischen Therapie. Zur Mehrfach-Thrombozytenaggregationshemmung durch neue Arzneimittelklassen werden in den nächsten Jahren Studiendaten erwartet. Aktuelle Studien zeigten bei He…