Karotisstenose
N.N. · Der Klinikarzt · 2019 · Heft 05 · S. 192-199
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Obwohl durch ischämische Hirninfarkte verursachte Schlaganfälle seit 1990 abgenommen haben, stehen sie immer noch an 2. Stelle der Todesursachen weltweit und an 3. Stelle in Deutschland. Etwa 10–15 % der Schlaganfälle werden durch Verengungen der extrakraniellen hirnversorgenden Arterien, vornehmlich im Bereich der a. carotis, verursacht. Die Diagnose einer Karotisstenose erfolgt durch die Duplex-Sonografie. Sie weist eine sehr hohe Präzision auf und ist der Goldstandard hinsichtlich der Stenosequantifizierung. Patienten mit nachgewiesener Karotisstenose von über 50 % gelten als Hoch-Risiko-Patie…